Aktuelles und Termine

Frühlingsgruß 2019

Reiterstübchen 22.11.2018

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

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Reiterstübchen 22.11.2018

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

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Reiterstübchen 23.11.2017

Colette Thiemann in Bad Eilsen „Ich betrachte das Ganze sportlich“

Obwohl bei dem vom CDU-Samtgemeindeverband Eilsen ausgerichteten „Abend im Reiterstübchen“ die Geselligkeit im Vordergrund steht, ist auch die jetzige Ausgabe nicht ohne das Thema Politik ausgekommen. So schaute Colette Thiemann, kooptiertes Mitglied des CDU-Kreisvorstandes, vorbei.

BAD EILSEN

. Vor mehr als 40 Zuhörern berichtete Thiemann, die sich bei der vergangenen Landtagswahl um ein Mandat beworben, jedoch nicht genug Wählerstimmen erhalten hatte, dass sie immerhin „erste Nachrückerin“ sei. Soll heißen: Sollte noch ein Abgeordnetenplatz in Hannover frei werden, ist sie diejenige, die diesen erhält (wir berichteten).

„Statistisch“ gesehen rücke man innerhalb eines Jahres in den Landtag nach, erklärte die Christdemokratin. Zudem verriet sie, dass sie in „gutem Kontakt“ mit Bernd Althusmann (Chef der CDU-Landtagsfraktion, stellvertretender Ministerpräsident sowie Wirtschaft-, Arbeits- und Verkehrsminister) und Ulf Thiele (Generalsekretär der CDU Niedersachsen und Landtagsabgeordneter) stehe. Und diese beiden Parteikollegen seien „auch optimistisch“, dass es mit ihrem Einzug in den neu gewählten Landtag doch noch klappen werde, so Thiemann.

„Ich betrachte das Ganze sportlich“, ergänzte Thiemann. Wenn sie nicht in den Landtag nachrücken sollte, werde sie eben die nächsten fünf Jahre lang Wahlkampf machen und den amtierenden SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker so „ein bisschen in Bewegung halten“.

Menschen vor Ort wichtig

Mit Blick auf die vergangene Landtagswahl merkte Thiemann noch an, dass Wahlkampf nur „durch die Menschen vor Ort“ funktioniere. In diesem Kontext dankte sie insbesondere Rolf Prasuhn (CDU-Samtgemeindeverband Eilsen) für dessen Unterstützung ihres Wahlkampfes.

Über warme Worte freuen konnten sich auch die beiden CDU-Mitglieder Dieter Gutzeit und Cord-Heinrich Möhle, die für langjährige Parteimitgliedschaft geehrt wurden. Gutzeit gehört der CDU seit 35 Jahren an, Möhle seit zehn Jahren.

Ehrungen warten auch auf die CDU-Jubilare Hella Rinne (40 Jahre Mitgliedschaft), Irma Schaefer (35 Jahre), Helga Schmidt (20 Jahre), Werner Schmidt (20 Jahre), Heidrun Simon (15 Jahre) und Markus Dreier (zehn Jahre). wk

Mit freundlichere Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

CDU Sternwanderung zum Idaturm

Thiemann in Wahlkampflaune Für den trassennahen Ausbau der Bahn

Landtagskandidatin Colette Thiemann hat sich beim Sternmarsch der CDU zum Bückeburger Idaturm in Wahlkampflaune gezeigt. Sie nutzte den Termin, um etwas für ihren Bekanntheitsgrad zu tun. Vor allem das Thema Bildung hat sie sich auf die politische Fahne geschrieben, wie sie sagt.

Zwei sind im Wahlkampfmodus (von links): Maik Beermann, Colette Thiemann und Burkhard Balz. Quelle: JP

Zwei sind im Wahlkampfmodus (von links): Maik Beermann, Colette Thiemann und Burkhard Balz. Quelle: JP

LANDKREIS/BÜCKEBURG

. Genau den richtigen Tag haben sich die CDU Bückeburg und die CDU der Samtgemeinde Eilsen offensichtlich für ihren Sternmarsch ausgesucht: Beste Wetterverhältnisse und kaum Konkurrenz durch andere Veranstaltungen sorgten dafür, dass sich weit über hundert Teilnehmer – jeweils eine Gruppe in Bad Eilsen, die andere in Bückeburg – auf dem Weg zum 211 Meter hohen Harrlgipfel und dem dort befindlichen, 1847 erbauten Aussichtsturm zu machen, der den Namen der Ehefrau des Bauherrn Fürst Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe trägt, Ida.

Politisches Dreigestirn

Der Termin war natürlich nicht ganz zufällig drei Wochen vor der Bundestagswahl und anderthalb Monate vor der niedersächsischen Landtagswahl gewählt, und so sollte das politische Dreigestirn aus dem Bundestagstagsabgeordneten Maik Beermann, dem Europaparlamentarier Burkhard Balz und der Landtagskandidatin Colette Thiemann neben geselligem Klönschnack bei Wildbratwurst, Bier und zünftiger Blasmusik auch ein gutes Stück Wahlkampf absolvieren.

Und vor allem im Falle von Thiemann etwas für den eigenen Bekanntheitsgrad tun: Denn während das politische Urgestein Burkhard Balz und der seit 2013 dem Bundestag angehörende Maik Beermann hierzulande niemandem mehr vorgestellt werden müssen, kann die 43-Jährige zwar auf eine mehrjährige kommunalpolitische Laufbahn in Wunstorf und Großenheidorn zurückblicken, ist aber im Raum Schaumburg politisch ein eher unbeschriebenes Blatt. Erst im März hob die CDU sie als Kandidatin für den Wahlkreis 37 Schaumburg auf den Schild.

Thiemann will Unterrichtsversorgung verbessern

Vor allem das Thema Bildung hat sich Colette Thiemann auf die politische Fahne und die Agenda ihrer möglichen zukünftigen Abgeordnetentätigkeit geschrieben. „Das ist das Thema, was den Menschen, mit denen ich spreche, am stärksten auf den Nägeln brennt und zu dem die meisten Fragen kommen.“ Die Unterrichtsversorgung will die Kandidatin verbessern, nicht nur in den Grundschulen, deren Lehrermangel seit Monaten offenkundig und in aller Munde ist, sondern auch und gerade an den weiterführenden Schulen. Wenn beispielsweise das Gymnasium Adolfinum Bückeburg eine Lehrerversorgung von 105 Prozent angebe, so stimme das faktisch nur auf dem Papier, da mittlerweile eine beträchtliche Zahl von Stunden an die unterversorgten Grundschulen abgegeben werden müsse.

Aber auch zu anderen politischen Fragen hat die 43-Jährige eine glasklare Meinung, die sie nachdrücklich zu formulieren weiß: Beim Thema Bahnausbau ist aus Sicht von Colette Thiemann ausschließlich der trassennahe Ausbau der bestehenden Bahnlinie akzeptabel, so wie ihn auch die Bürgerinitiative Bigtab und die betroffenen Kommunen zwischen Hannover und Porta Westfalica fordern. „Ich bin nun wirklich nicht grün oder so etwas, aber in dieser Frage kommt für mich nur und ausschließlich der trassennahe Ausbau in Frage.“ jp

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Sternmarsch zum Ida Turm

Ferienspaß Glashütte Gernheim

Alle kniffligen Aufgaben gelöst

Ferienkinder im Industriemuseum in Ovenstädt unterwegs

EILSEN. Ferienkinder aus der Samtgemeinde Eilsen waren kürzlich mit dem CDU-Samtgemeindeverband im Industriemuseum in Ovenstädt unterwegs. Dort gab es viel zu staunen.

„Gruppenbild mit Damen“ vor dem Eingang des Museums. Als Betreuer sind Dieter Gutzeit, Roswitha Gutzeit, Marion Prasuhn, Rolf Prasuhn und Dagmar Söhlke (hinten, v.li.) mit von der Partie. Foto: möh

EILSEN. „Ätzend“ finden sicherlich viele Kinder den Besuch eines Museums, da sie in der Gegenwart leben und sich für die Vergangenheit nicht so richtig interessieren. Doch recht angetan waren die Kids vom Besuch des Industriemuseums „Glashütte Gernheim“ im benachbarten Petershagen (Ovenstädt), den der CDU-Samtgemeindeverband im Rahmen der Eilser Ferienaktion veranstaltete.

Auf die Jungen und Mädchen warteten nicht nur Informationen darüber, wie früher Glas hergestellt und geschliffen wurde und wo die Arbeiter wohnten, sondern sie unternahmen auch die sogenannte „Gernheimer Museumsrallye“. Da schließlich alle der 18 Jungen und Mädchen auf der Reise durch das Museum alle Fragen richtig beantwortet und auch diverse Aufgaben gelöst hatten, erhielten sie am Ende eine Urkunde und eine kleine Überraschung, eine Tüte mit einigen Glasmurmeln.

Vor etwa 150 Jahren wurden in der Glashütte Gernheim Flaschen, Trinkgläser, Vasen, Schalen, Fensterscheiben und vieles mehr hergestellt, verpackt und in alle Welt verschickt. Rund um die Glashütte lebten die Arbeiter mit ihren Familien. Die Kinder halfen ihren Eltern in der Fabrik, im Haushalt und im Garten. Sie gingen auch in die fabrikeigene Schule und spielten auf dem Gelände Fangen und Verstecken.

Sehr gespannt schauen die Kids zu, wie der Glasbläser seine Arbeit verrichtet. Zunächst pustet er einen Hohlraum in die heiße Glasmasse. Foto: möh

Sehr gespannt schauen die Kids zu, wie der Glasbläser seine Arbeit verrichtet. Zunächst pustet er einen Hohlraum in die heiße Glasmasse. Foto: möh

Zwei fiktive Kinder, Auguste und Wilhelm, gingen mit den Jungen und Mädchen aus der Samtgemeinde auf die Entdeckungsreise durch die Glashütte Gernheim. An neun Stationen warteten knifflige Rätsel und Aufgaben, die die Ferienkids mit viel Spaß und Bravour lösten, auch wenn sie zuweilen von Auguste und Wilhelm „unterstützt“ werden mussten. So war unter anderem die Frage „Woraus wird Glas gemacht?“ (Sand, Soda und Kalk) zu beantworten. Dieses Gemenge kommt dann in den großen Schmelzofen. Hier wird es solange erhitzt, bis daraus flüssige Glasmasse entsteht.

Interessiert schauten die Jungen und Mädchen live zu, wie der Glasmacher im Glasturm mit seinem langen Arbeitsgerät etwas von der zähen und heißen Flüssigkeit aufnahm und einen Hohlraum in die Glasmasse pustete. Der junge Mann, der an diesem Tag Dienst hatte, nahm sich ausreichend Zeit, den Kindern nicht nur zu zeigen, wie ein Trinkglas hergestellt wird, sondern beantwortete auch viele Fragen. Aufmerksamkeit erregte ferner der Mitarbeiter der Glashütte, der die hergestellten Gläser, Vasen usw. mit Schleifwerkzeug verzierte oder „veredelte“, wie es in der Fachsprache heißt. Der Nachmittag mit den Christdemokraten endete für die Kinder schließlich im Bistro am Tennisplatz im Kurpark. Hier gab es für das leibliche Wohl Bratwurst und Pommes sowie

Getränke. Fazit von Dagmar Söhlke, die den Ferienspaß vorbereitet hatte: „Es war nicht nur für die Kids, sondern auch für die Betreuerinnen und Betreuer eine tolle Angelegenheit. Nun müssen wir schauen, was wir im nächsten Jahr im Rahmen der Ferienaktion den Jungen und Mädchen anbieten können.“

Übrigens: Das Industriemuseum Glashütte Gernheim in Ovenstädt ist auch für Erwachsene einen Besuch wert. Dieses Museum ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt um 17 Uhr. Für weitere Informationen ist das Museum telefonisch unter (05707) 9 31 10 zu erreichen. Die Adresse der Internetseite lautet www.lwl-industriemuseum.de.

möh

    • Es gab auch Alternativen zum Fisch wie Schnitzel und Gemüseplatten.

    • Bei diesem Anblick ging das Herz der Matjesfreunde auf.