05722-26013 CDU Samtgemeindeverband Eilsen | Vorsitzender Frank Harmening | Im Siek 28| 31707 Heeßen

Rundschreiben Hartmut Krause

Minigolf 23. Juli 2020

Urkunden und „Preisgeld“ für die stolzen Gewinner

Spannendes Minigolf-Turnier auf der Anlage im Kurpark / Auch CDU-Samtgemeindeverband beim Ferienspaß aktiv

EILSEN. Bereits seit sehr vielen Jahren bietet der CDU-Samtgemeindeverband im Rahmen der jährlichen Ferienspaßaktion in der Samtgemeinde ein Minigolf-Turnier statt. Und immer wieder gibt es Überraschungen. Jetzt war die Zahl der Kinder, die hätten teilnehmen dürfen, auf 20 begrenzt gewesen, aber über 30 Jungen und Mädchen hatten sich angemeldet. Daher entschieden die Christdemokraten ganz spontan: „Alle interessierten Kids dürfen kommen“. Um dem Ansturm gerecht zu werden, denn die Corona-Regeln waren zu erfüllen und auch das allgemeine Wohl der Kinder war im Auge zu behalten, hatte die CDU neun Helfer im Einsatz, die dann auch die kleinen Gruppen an den einzelnen Spielstationen betreuten.

Dagmar Söhlke, Fachfrau „Minigolf-Turnier“, freute sich, die große Anzahl der Jungen und Mädchen auf dem Minigolf-Platz begrüßen zu dürfen. Sie erklärte kurz die Regeln und dann ging es auch schon auf die Bahnen. Gespielt wurde nicht nur zum reinen Spaß, sondern es gab auch etwas zu gewinnen. Kleine Geldpreise hatte die CDU für die einzelnen Altersklassen (sieben, acht, neun und zehn Jahre) ausgelobt.

Da auf den Gewinn bei Turnierbeginn nicht noch einmal ausdrücklich hingewiesen worden war, war die Überraschung der Kids entsprechend, als ihnen Dagmar Söhlke während der Siegerehrung nicht nur eine Urkunde, sondern zusätzlich einen Umschlag mit einem Geldschein überreichte. In der Gruppe der Siebenjährigen gewann Josi aus Luhden mit 78 Prunkten. Sie verwies Benjamin (81), Amy (82) und Carlos (84) auf die Plätze. Bei den achtjährigen Kids gab es gleich zwei Gewinner, denn Damian aus Heeßen und Taris aus Bad Eilsen erzielten jeweils 90 Punkte. Die beiden Jungs mussten sich daher das „Preisgeld“ teilen. Dann folgen Maurice (91) und Josefine (99).

Ole aus Ahnsen entschied mit 77 Punkten das Turnier der Neunjährigen für sich. Auf dem zweiten Platz landeten gemeinsam (jeweils 98) Lucius und Naja. 83 Schläge benötigte Timon aus Luhden und holte sich damit den Turniersieg der zehnjährigen Kinder. Kian (90) kam auf den zweiten Rang. Dritte wurde Paula (93)

Doch keines der Jungen und Mädchen musste ohne „Preis“ den Minigolfplatz verlassen, denn gab schließlich noch Tüten mit leckeren Gummibärchen. Auch für das leibliche Wohl der Aktiven hatte der CDU-Samtgemeindeverband gesorgt. Die Kids bekamen Getränke oder Eis und zum Abschluss der Aktion wurden Bratwürstchen, die reißenden Absatz fanden, gegrillt, denn der Hunger der Kids war nach dem Turnier doch recht groß.

Turnierorganisatorin Dagmar Söhlke nutzte die Siegerehrung, auch den Helferinnen und Helfenr aus den Reihen der CDU (Roswitha und Dieter Gutzeit, Marion und Rolf Prasuhn, Barbara Wömpner, Angelika Möhle, Eric Söhlke und Stephan Nickelsdorf) zu danken. möh

Mit freundlicher Genehmigung Schaumburger Zeitung/Schaumburger Landeszeitung

Die stolzen Gewinner des Minigolf-Turniers, das der CDU-Samtgemeindeverband Eilsen im Rahmen der Ferienspaßaktion veranstaltete: Timon (zehn Jahre), Josi (sieben Jahre), Ole (neun Jahre) sowie Taris und Damian (v.r.) die mit gleicher Punktzahl das Turnier der Achtjährigen gewannen. Foto: möh

Minigolf 2019

Tradition des Samtgemeindeverbands Eilsen

Ferienspaß bei der CDU: Um Minigolf-Jahreskarten gespielt

BAD EILSEN. Es hat schon Tradition, dass der CDU-Samtgemeindeverband im Rahmen der Ferienspaßaktion ein Minigolfturnier auf der Bahn im Kurpark veranstaltet.

Die Minigolfspielerinnen und -spieler zusammen mit Betreuerin Dagmar Söhlke und ihre Kollegen Michael Schroeteler, Rolf Prasuhn und Dieter Gutzeit (hinten, von links). Foto: möh

BAD EILSEN. Aber der Leistungsgedanke steht auf keinen Fall im Vordergrund. Einer der Jungen traf mit seiner Bemerkung den „Nagel auf den Kopf“, indem er erklärte: „Aber es muss auch richtig Spaß machen“. Und Freude hatten die Kids, wie die Betreuerin Dagmar Söhlke und ihre Kollegen Michael Schroeteler, Rolf Prasuhn und Dieter Gutzeit im Verlauf der Veranstaltung feststellten.

Die elf Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren wurden zunächst in vier drei Gruppen aufgeteilt und dann ging es zur Sache. Als Preise standen drei Jahreskarten für die Minigolfanlage, die der Pächter der Anlage, Erwin Sengebusch, gestiftet hatte, zur Verfügung. In der Altersklasse sieben und acht Jahre gewann die Karte Maurice Ritter aus Heeßen. Bei den neunjährigen Kids war Timon Fekas aus Luhden erfolgreich. Den Sieg in der Kategorie der zehnjährigen Kinder errang Tarik Westhoff aus Bad Eilsen.

Alle Jungen und Mädchen erhielten zudem einen Gutschein, mit dem sie sich im benachbarten „Bistro“ am Tennisplatz mit Eis und Getränken versorgen durften, damit auch das leibliche Wohl an diesem Nachmittag nicht zu kurz kam.

BAD EILSEN

. Vor mehr als 40 Zuhörern berichtete Thiemann, die sich bei der vergangenen Landtagswahl um ein Mandat beworben, jedoch nicht genug Wählerstimmen erhalten hatte, dass sie immerhin „erste Nachrückerin“ sei. Soll heißen: Sollte noch ein Abgeordnetenplatz in Hannover frei werden, ist sie diejenige, die diesen erhält (wir berichteten).

„Statistisch“ gesehen rücke man innerhalb eines Jahres in den Landtag nach, erklärte die Christdemokratin. Zudem verriet sie, dass sie in „gutem Kontakt“ mit Bernd Althusmann (Chef der CDU-Landtagsfraktion, stellvertretender Ministerpräsident sowie Wirtschaft-, Arbeits- und Verkehrsminister) und Ulf Thiele (Generalsekretär der CDU Niedersachsen und Landtagsabgeordneter) stehe. Und diese beiden Parteikollegen seien „auch optimistisch“, dass es mit ihrem Einzug in den neu gewählten Landtag doch noch klappen werde, so Thiemann.

„Ich betrachte das Ganze sportlich“, ergänzte Thiemann. Wenn sie nicht in den Landtag nachrücken sollte, werde sie eben die nächsten fünf Jahre lang Wahlkampf machen und den amtierenden SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker so „ein bisschen in Bewegung halten“.

Menschen vor Ort wichtig

Mit Blick auf die vergangene Landtagswahl merkte Thiemann noch an, dass Wahlkampf nur „durch die Menschen vor Ort“ funktioniere. In diesem Kontext dankte sie insbesondere Rolf Prasuhn (CDU-Samtgemeindeverband Eilsen) für dessen Unterstützung ihres Wahlkampfes.

Über warme Worte freuen konnten sich auch die beiden CDU-Mitglieder Dieter Gutzeit und Cord-Heinrich Möhle, die für langjährige Parteimitgliedschaft geehrt wurden. Gutzeit gehört der CDU seit 35 Jahren an, Möhle seit zehn Jahren.

Ehrungen warten auch auf die CDU-Jubilare Hella Rinne (40 Jahre Mitgliedschaft), Irma Schaefer (35 Jahre), Helga Schmidt (20 Jahre), Werner Schmidt (20 Jahre), Heidrun Simon (15 Jahre) und Markus Dreier (zehn Jahre). wk

Mit freundlichere Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

CDU Sternwanderung zum Idaturm

Thiemann in Wahlkampflaune Für den trassennahen Ausbau der Bahn

Landtagskandidatin Colette Thiemann hat sich beim Sternmarsch der CDU zum Bückeburger Idaturm in Wahlkampflaune gezeigt. Sie nutzte den Termin, um etwas für ihren Bekanntheitsgrad zu tun. Vor allem das Thema Bildung hat sie sich auf die politische Fahne geschrieben, wie sie sagt.

Zwei sind im Wahlkampfmodus (von links): Maik Beermann, Colette Thiemann und Burkhard Balz. Quelle: JP

Zwei sind im Wahlkampfmodus (von links): Maik Beermann, Colette Thiemann und Burkhard Balz. Quelle: JP

Ferienspaß Glashütte Gernheim

Alle kniffligen Aufgaben gelöst

Ferienkinder im Industriemuseum in Ovenstädt unterwegs

EILSEN. Ferienkinder aus der Samtgemeinde Eilsen waren kürzlich mit dem CDU-Samtgemeindeverband im Industriemuseum in Ovenstädt unterwegs. Dort gab es viel zu staunen.

„Gruppenbild mit Damen“ vor dem Eingang des Museums. Als Betreuer sind Dieter Gutzeit, Roswitha Gutzeit, Marion Prasuhn, Rolf Prasuhn und Dagmar Söhlke (hinten, v.li.) mit von der Partie. Foto: möh

EILSEN. „Ätzend“ finden sicherlich viele Kinder den Besuch eines Museums, da sie in der Gegenwart leben und sich für die Vergangenheit nicht so richtig interessieren. Doch recht angetan waren die Kids vom Besuch des Industriemuseums „Glashütte Gernheim“ im benachbarten Petershagen (Ovenstädt), den der CDU-Samtgemeindeverband im Rahmen der Eilser Ferienaktion veranstaltete.

Auf die Jungen und Mädchen warteten nicht nur Informationen darüber, wie früher Glas hergestellt und geschliffen wurde und wo die Arbeiter wohnten, sondern sie unternahmen auch die sogenannte „Gernheimer Museumsrallye“. Da schließlich alle der 18 Jungen und Mädchen auf der Reise durch das Museum alle Fragen richtig beantwortet und auch diverse Aufgaben gelöst hatten, erhielten sie am Ende eine Urkunde und eine kleine Überraschung, eine Tüte mit einigen Glasmurmeln.

Vor etwa 150 Jahren wurden in der Glashütte Gernheim Flaschen, Trinkgläser, Vasen, Schalen, Fensterscheiben und vieles mehr hergestellt, verpackt und in alle Welt verschickt. Rund um die Glashütte lebten die Arbeiter mit ihren Familien. Die Kinder halfen ihren Eltern in der Fabrik, im Haushalt und im Garten. Sie gingen auch in die fabrikeigene Schule und spielten auf dem Gelände Fangen und Verstecken.

Sehr gespannt schauen die Kids zu, wie der Glasbläser seine Arbeit verrichtet. Zunächst pustet er einen Hohlraum in die heiße Glasmasse. Foto: möh

Sehr gespannt schauen die Kids zu, wie der Glasbläser seine Arbeit verrichtet. Zunächst pustet er einen Hohlraum in die heiße Glasmasse. Foto: möh

Zwei fiktive Kinder, Auguste und Wilhelm, gingen mit den Jungen und Mädchen aus der Samtgemeinde auf die Entdeckungsreise durch die Glashütte Gernheim. An neun Stationen warteten knifflige Rätsel und Aufgaben, die die Ferienkids mit viel Spaß und Bravour lösten, auch wenn sie zuweilen von Auguste und Wilhelm „unterstützt“ werden mussten. So war unter anderem die Frage „Woraus wird Glas gemacht?“ (Sand, Soda und Kalk) zu beantworten. Dieses Gemenge kommt dann in den großen Schmelzofen. Hier wird es solange erhitzt, bis daraus flüssige Glasmasse entsteht.

Interessiert schauten die Jungen und Mädchen live zu, wie der Glasmacher im Glasturm mit seinem langen Arbeitsgerät etwas von der zähen und heißen Flüssigkeit aufnahm und einen Hohlraum in die Glasmasse pustete. Der junge Mann, der an diesem Tag Dienst hatte, nahm sich ausreichend Zeit, den Kindern nicht nur zu zeigen, wie ein Trinkglas hergestellt wird, sondern beantwortete auch viele Fragen. Aufmerksamkeit erregte ferner der Mitarbeiter der Glashütte, der die hergestellten Gläser, Vasen usw. mit Schleifwerkzeug verzierte oder „veredelte“, wie es in der Fachsprache heißt. Der Nachmittag mit den Christdemokraten endete für die Kinder schließlich im Bistro am Tennisplatz im Kurpark. Hier gab es für das leibliche Wohl Bratwurst und Pommes sowie

Getränke. Fazit von Dagmar Söhlke, die den Ferienspaß vorbereitet hatte: „Es war nicht nur für die Kids, sondern auch für die Betreuerinnen und Betreuer eine tolle Angelegenheit. Nun müssen wir schauen, was wir im nächsten Jahr im Rahmen der Ferienaktion den Jungen und Mädchen anbieten können.“

Übrigens: Das Industriemuseum Glashütte Gernheim in Ovenstädt ist auch für Erwachsene einen Besuch wert. Dieses Museum ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt um 17 Uhr. Für weitere Informationen ist das Museum telefonisch unter (05707) 9 31 10 zu erreichen. Die Adresse der Internetseite lautet www.lwl-industriemuseum.de.

möh

Mühe 07.2019

Nachwuchs schwer zu finden

Die Fleischerei Mühe hat sich seit 1949 behauptet. Der Handwerksbetrieb möchte in Zukunft nicht mehr unbedingt wirtschaftlich wachsen, sondern das Augenmerk auf Kundenzufriedenheit legen.

Ausführlich werden die Besucher über die Produktion in der Fleischerei Mühe informiert: Rolf Prasuhn (von links), Maik Beermanns Mitarbeiterin Nicole Bruns, Dieter Gutzeit, Beermann sowie Jens und Paul Mühe.  Quelle: möh

Luhden

Die Fleischerei Mühe hat sich seit 1949 auf einem hart umkämpften Markt behauptet. Und das soll auch so bleiben. Der reine Handwerksbetrieb möchte in Zukunft nicht mehr unbedingt wirtschaftlich wachsen, sondern das Augenmerk darauf legen, dass der Kunde mit den regionalen Produkten, auf die Mühe seit Jahren setzt, weiterhin sehr zufrieden ist.

Für den Betrieb ist die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, vor allem in der Produktion, überaus schwierig. Auszubildende zu finden, die den Beruf des Fleischers lernen möchten, ist fast unmöglich. Seit etwa zwei Jahren bilde Mühe nicht mehr aus, wie die Inhaber und Geschäftsführer Paul und Jens Mühe dem heimische CDU-Bundestagsabgeordneten Maik Beermann erläuterten. Beermann ist derzeit auf seiner „Sommertour“ und sieht sich in Firmen, Verbänden und Institutionen um, um von eventuellen Problemen aus erster Hand zu erfahren.

Die Zahl der handwerklichen Fleischereien hat im Verlauf der Jahre rapide abgenommen, und der Markt hat sich zudem drastisch verändert. Früher, so die Mühes, seien der Schlachter und der Bäcker für die Grundversorgung der Menschen mit Lebensmitteln zuständig gewesen. Mittlerweile seien handwerkliche Bäcker und Schlachter aus dem Geschäftsleben verschwunden. Die Menschen versorgten sich mit den Grundnahrungsmitteln in einem Großmarkt und kauften nur bei einem Fleischer, wenn sie etwas Besonderes wünschten. Daher habe sich der Betrieb Mühe darauf spezialisiert, nur regionale Produkte anzubieten. „Das ist auch ein Grund, warum es uns überhaupt noch gibt“, so Paul Mühe.

95 bis 96 Prozent der Produkte, die die Fleischerei in ihren Filialen in Luhden, Bückeburg, Stadthagen und Obernkirchen verkaufe, würden selbst hergestellt. Die Schweine stammten aus dem Osnabrücker Raum, die Rinder werden im Mindener Raum eingekauft, wie Jens und Paul Mühe dem Abgeordneten erklärten. Und der Käse, der auch bei Mühe verkauft werde, komme vom Luhdener Hof Tecklenburg, mit dem eine Art Kooperation geschlossen worden sei. Der Handwerksbetrieb Mühe verfüge übrigens über eine eigene Qualitätskontrolle. Die Brüder unisono: „Wir wissen zudem, wie sich Qualitätsfleisch anfühlt. Das kann keine Maschine leisten.“

Paul und Jens Mühe machen sich bereits Gedanken um die Zukunft der Fleischereien, denn es sei überaus schwer, Nachwuchs beziehungsweise Auszubildende zu finden. Einmal sei der Beruf nicht gerade „in“ bei jungen Leuten. Zweitens müssten die Azubis nach Hannover in die Berufsschule.

Geld nicht unbedingt die Hauptrolle

Auf sich bezogen denken die Brüder positiv, wie sie Beermann mit auf dem Weg gaben. „Wir vertrauen einfach darauf, wieder einen guten Azubi oder einen guten Gesellen zu finden“, sagt Jens Mühe. Um erfolgreich neue Produktionsmitarbeiter gewinnen zu können, müsse der Arbeitsplatz attraktiv sein, denn das Geld spiele bei den jungen Leuten nicht unbedingt die Hauptrolle. Im Verkauf, so Jens Mühe weiter, sei es leichter, entsprechendes Personal zu bekommen.

Die Fleischerei Mühe sei mittlerweile ein von der EU zertifizierter Betrieb, der viele und strenge Auflagen zu erfüllen und auch zu dokumentieren habe, hob Paul Mühe hervor.

Jens und Paul Mühe haben den Betrieb, der 1949 von ihrem Großvater (ebenfalls Paul mit Vornamen) gegründet wurde, gemeinsam von ihrem Vater Paul im Jahre 2004 übernommen. Paul Mühe ist Fleischermeister und sein Bruder Jens Kaufmann. In der Produktion und im Verkauf der Firma arbeiten 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Beermann erfuhr. Der Abgeordnete wurde begleitet von den heimischen CDU-Kommunalpolitikern Frank Harmening, Dieter Gutzeit und Rolf Prasuhn.

Frühlingsgruß 2019

Reiterstübchen 22.11.2018

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Reiterstübchen 22.11.2018

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Reiterstübchen 23.11.2017

Colette Thiemann in Bad Eilsen „Ich betrachte das Ganze sportlich“

Obwohl bei dem vom CDU-Samtgemeindeverband Eilsen ausgerichteten „Abend im Reiterstübchen“ die Geselligkeit im Vordergrund steht, ist auch die jetzige Ausgabe nicht ohne das Thema Politik ausgekommen. So schaute Colette Thiemann, kooptiertes Mitglied des CDU-Kreisvorstandes, vorbei.

LANDKREIS/BÜCKEBURG

. Genau den richtigen Tag haben sich die CDU Bückeburg und die CDU der Samtgemeinde Eilsen offensichtlich für ihren Sternmarsch ausgesucht: Beste Wetterverhältnisse und kaum Konkurrenz durch andere Veranstaltungen sorgten dafür, dass sich weit über hundert Teilnehmer – jeweils eine Gruppe in Bad Eilsen, die andere in Bückeburg – auf dem Weg zum 211 Meter hohen Harrlgipfel und dem dort befindlichen, 1847 erbauten Aussichtsturm zu machen, der den Namen der Ehefrau des Bauherrn Fürst Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe trägt, Ida.

Politisches Dreigestirn

Der Termin war natürlich nicht ganz zufällig drei Wochen vor der Bundestagswahl und anderthalb Monate vor der niedersächsischen Landtagswahl gewählt, und so sollte das politische Dreigestirn aus dem Bundestagstagsabgeordneten Maik Beermann, dem Europaparlamentarier Burkhard Balz und der Landtagskandidatin Colette Thiemann neben geselligem Klönschnack bei Wildbratwurst, Bier und zünftiger Blasmusik auch ein gutes Stück Wahlkampf absolvieren.

Und vor allem im Falle von Thiemann etwas für den eigenen Bekanntheitsgrad tun: Denn während das politische Urgestein Burkhard Balz und der seit 2013 dem Bundestag angehörende Maik Beermann hierzulande niemandem mehr vorgestellt werden müssen, kann die 43-Jährige zwar auf eine mehrjährige kommunalpolitische Laufbahn in Wunstorf und Großenheidorn zurückblicken, ist aber im Raum Schaumburg politisch ein eher unbeschriebenes Blatt. Erst im März hob die CDU sie als Kandidatin für den Wahlkreis 37 Schaumburg auf den Schild.

Thiemann will Unterrichtsversorgung verbessern

Vor allem das Thema Bildung hat sich Colette Thiemann auf die politische Fahne und die Agenda ihrer möglichen zukünftigen Abgeordnetentätigkeit geschrieben. „Das ist das Thema, was den Menschen, mit denen ich spreche, am stärksten auf den Nägeln brennt und zu dem die meisten Fragen kommen.“ Die Unterrichtsversorgung will die Kandidatin verbessern, nicht nur in den Grundschulen, deren Lehrermangel seit Monaten offenkundig und in aller Munde ist, sondern auch und gerade an den weiterführenden Schulen. Wenn beispielsweise das Gymnasium Adolfinum Bückeburg eine Lehrerversorgung von 105 Prozent angebe, so stimme das faktisch nur auf dem Papier, da mittlerweile eine beträchtliche Zahl von Stunden an die unterversorgten Grundschulen abgegeben werden müsse.

Aber auch zu anderen politischen Fragen hat die 43-Jährige eine glasklare Meinung, die sie nachdrücklich zu formulieren weiß: Beim Thema Bahnausbau ist aus Sicht von Colette Thiemann ausschließlich der trassennahe Ausbau der bestehenden Bahnlinie akzeptabel, so wie ihn auch die Bürgerinitiative Bigtab und die betroffenen Kommunen zwischen Hannover und Porta Westfalica fordern. „Ich bin nun wirklich nicht grün oder so etwas, aber in dieser Frage kommt für mich nur und ausschließlich der trassennahe Ausbau in Frage.“ jp

Mit freundlicher Genehmigung: Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landeszeitung

Sternmarsch zum Ida Turm

    • Es gab auch Alternativen zum Fisch wie Schnitzel und Gemüseplatten.

    • Bei diesem Anblick ging das Herz der Matjesfreunde auf.

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